Meditation: Eintauchen ins innere Selbst

Meditation: Eintauchen ins innere Selbst

8. Februar 2020 Aus Von checkdasmal
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Wie funktioniert das? Um diese Frage zu beantworten, ist es erst einmal notwendig, herauszufinden, was Meditieren bedeutet. Insbesondere, was Meditation bedeuten kann. Die meisten Menschen denken beim Wort Meditation an Mönche, die den ganzen Tag in Schweigen gehüllt sitzen und die scheinbar eine endlose Selbstdisziplin umgibt. Soweit muss es aber gar nicht gehen, denn für jeden kann Meditation etwas anderes sein.
In erster Linie geht es darum, durch Konzentrationsübungen einen Zustand der tiefen Entspannung zu erreichen. Dies kann bei richtiger Anwendung sogar zu veränderten Bewusstseinseindrücken führen.

Wie gelange ich nun also in diesen Zustand und zu mir selbst? Im Folgenden findest du ein paar Meditations Tipps, um leichter einen Einstieg in dein inneres Selbst zu bekommen.

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Meditation braucht einen Ort

Bevor du mit dem Meditieren lernen beginnst, solltest du dir einen stillen und ungestörten Platz suchen. Es muss nicht zwangsläufig ein schallgedämmter Kellerraum sein. Wähle am besten einen Ort, an dem du dich wohlfühlst und an dem du ein warmes wohliges Gefühl verspürst. Gut geeignet sind ein Platz im Garten, eine Bank am See oder ein anderer Ort in der Natur. Auch dein Lieblingsplatz im Haus kann ein sehr guter Ort sein, um mit der Meditation zu beginnen.

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Meditation braucht Zeit

Achte darauf, dass du ausreichend Zeit hast und dir keine Termine im Nacken sitzen. Wann genau die beste Zeit zum Meditieren ist, entscheidest ganz alleine du. Wähle einen Zeitpunkt, der dir als angenehm und richtig erscheint. Für viele kann dies bereits am frühen Morgen sein, bevor der routinierte Alltag beginnt und der Kopf und Geist noch unbelastet ist. Auch während der Meditation solltest du darauf achten, dir selber und deinen Gedanken Zeit zu geben. Beachte, dass auch das Lernen einige Zeit benötigen wird.

Meditation braucht Entspannung

Aller Anfang ist schwer und auch Meditieren lernen macht hier keine Ausnahme. Zu Beginn deiner ersten Meditation wirst du aufgeregt und voller Erwartungen sein. Dass dies genau der gegenteilige Effekt ist, den Meditation eigentlich erreichen möchte, ist leicht zu erahnen. Um diese innere Verspannung zu lösen, beziehe deinen Körper in die Meditation mit ein. Nutze beispielsweise Übungen der aktiven Muskelrelaxation. Spanne deinen Körper, oder gezielt Regionen deines Körpers, an und halte diese Anspannung für einige Sekunden. Lass anschließend wieder locker und wiederhole den Vorgang ein paar Mal. Du wirst merken, dass du mit jeder Wiederholung entspannter wirst und mehr in deinen Geist sinkst.

Meditation braucht Atem

Sobald du dich entspannt genug fühlst, kannst du mit dem ersten Mal meditieren beginnen. Am einfachsten funktioniert dies, indem du dich zu Beginn auf deinen Atem fokussierst. Dies kann helfen, die zu diesem Zeitpunkt noch umherreisenden Gedanken einzufangen und sie zu bündeln.

Meditation braucht Vergangenheit und Zukunft

Ebenso wie die Gegenwart, wirst du auch Vergangenheit und Zukunft während der Meditation berühren. Es ist ganz natürlich, dass deine Gedanken umherwandern werden und du durch verschiedene Ebenen deines Bewusstseins reisen wirst. Versuche nicht, sie zu unterdrücken, da Gedanken zum Meditieren dazu gehören. Auch ein Aufflammen von verschiedenen Emotionen ist ganz normal. Auch negative Emotionen sind ein Teil von dir. Lerne ihn näher kennen, statt ihn zu bekämpfen.

Meditation braucht Verständnis

Neben deinem Verständnis von Meditieren, wird sich auch dein Verständnis für dich selber verändern. Du wirst dich selber besser kennenlernen und dir Fragen zu dir selbst stellen. Finde heraus, warum du manche Entscheidungen getroffen hast, was dich antreibt und wo du eventuell Schwächen hast. Achte unbedingt darauf, auch positive Gedanken und Eindrücke zuzulassen. Jeder negative Aspekt beherbergt auch etwas Positives.

Meditation braucht Übung

Ebenso, wie wir das Laufen durch wiederholtes Üben lernen, bedarf es auch bei der Meditation einiges an Übung. Lass dich nicht dadurch verunsichern, wenn sich dein Bild von Meditation verändert. Erst durch wiederholtes Üben kannst du dich selber besser kennenlernen und deine Fähigkeiten in der Meditation verbessern. Es wird Zeit brauchen, die du dir erlauben solltest. Auch wenn du dich an alle Meditations Tipps gehalten hast und es mal nicht gleich klappt, lohnt es sich doch, am gedanklichen Ball zu bleiben.

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