5 Spartipps, um sehr schnell Rücklagen für schlechte Zeiten aufzubauen

5 Spartipps, um sehr schnell Rücklagen für schlechte Zeiten aufzubauen

5. Juni 2020 Aus Von checkdasmal
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Viele kennen es: Gerade erst hat der Kühlschrank schlapp gemacht, das Auto muss teuer repariert werden oder die Waschmaschine streikt. Wer in solchen, oder anderen Notsituationen kein Geld beiseitegelegt hat, der muss womöglich einen teuren Kredit aufnehmen. Diese Dispo Kredite sind oft mit sehr hohen Zinssätzen versehen. Dies macht die Ausgaben Beträge helfen effektiv etwas auf die hohe Kante zu legen. Wer noch einen Schritt weiter dank der hohen Zinszahlungen noch höher. Daher lohnt es sich stets auf Rücklagen zurückgreifen zu können und zumindest einen Notgroschen zur Verfügung zu haben. Es können schon kleine monatliche gehen möchte, der kann das Geld auch für sich arbeiten lassen.
Im Folgenden sollen fünf einfache Tipps genannt werden, die jedem dabei helfen können effektiv für schlechte Zeiten vorzusorgen. Dabei soll als erster Zielwert für die Rücklagen rund drei bis vier Nettomonatsgehälter angepeilt werden.

Bewusster konsumieren

Hier liegt der Fokus ganz klar auf dem Wort „bewusst“. Man sollte sich nicht zu Tode sparen und trotzdem noch das Leben genießen, allerdings sollte bewusst eingekauft werden. Auch Spontankäufe sollten vermieden werden. Für den Wochen einkauf eignet sich zum Beispiel das Erstellen eines Einkaufszettels. Dies kann übrigens auch wunderbar auf dem Handy in einer Notiz-App geschehen. So geht man sicher, dass auch nur das Nötigste im Einkaufswagen landet. Auch das checken von Angeboten kann sich hier lohnen. Möchte man sich etwas größeres anschaffen, sollte man nicht direkt der Versuchung nachkommen. Ist der Wunsch nach einer Frist von circa einem Monat immer noch präsent, dann kann man immer noch kaufen.

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Buchführung über Haushaltsausgaben führen

Viele Menschen wissen nicht einmal wie viel sie monatlich bzw. jährlich für was ausgeben. Eine Aufschlüsselung was beispielsweise für Miete, Lebensmittel, Unterhaltung und sonstiges draufgeht, gibt Aufschluss darüber wo eventuell Einsparpotential besteht. Dazu sollten die Kosten der unterschiedlichen Bereiche in einem Haushaltsbuch oder einfach einer Excel-Liste notiert werden. Nach jedem Monat oder Quartal kann dann die prozentuale Verteilung der Ausgaben erstellt und analysiert werden.

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Statt Dinge zu kaufen auch mal ausleihen

Vor allem Heimwerker können auf diese Devise zurückgreifen und bares Geld sparen. Brauche ich wirklich eine eigene Schlagbohrmaschine, Tischkreissäge oder Winkelschleifer? Wer solches Werkzeug oder andere Dinge nur selten braucht, der kann dies auch problemlos ausleihen. Damit spart man nicht nur Geld, agiert nachhaltiger und schon damit auch die Umwelt. Man hat auch meist das technisch neuste Gerät vom Markt zur Verfügung.

Überflüssige Käufe vermeiden und Entrümpeln

Wer ab und an zu Hause entrümpelt bzw. aufräumt, der weiß was er noch auf Vorrat hat und vermeidet Doppelkäufe. Zudem können gebrauchte Dinge eventuell weiterverkauft und zu barem Geld gemacht werden. Auch hierzu gibt es mittlerweile schon zahlreiche Handelsplattformen mit zugehörigen Apps, welche ein problemloses Verkaufen von gebrauchten Dingen möglich machen. Dabei lohnt es sich womöglich auch als Käufer tätig zu sein und bestimmte Dinge gebraucht statt neu zu kaufen.
Auch im Lebensmittelschrank sollte ab und an nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum von Produkten gesehen werden und diese entsprechend verbraucht werden.

Vom Zinseszinseffekt profitieren und das Geld für sich arbeiten lassen

Die oben genannten vier Tipps helfen dabei kurzfristig und effizient Rücklagen für einen Notgroschen zu bilden. Wer dagegen auf langfristigen Vermögensaufbau aus ist, der sollte sein Geld sukzessive für sich arbeiten lassen. Schon mit kleinen Startsummen kann hier über den Laufe der Jahre oder gar Jahrzehnte ein Vermögen gebildet werden. Der Zinseszinseffekt macht es möglich. Natürlich, in Zeiten von Negativzinsen werfen konventionelle Anlageprodukte wie Tagesgeld, Festgeld oder Bausparverträge nur noch wenige Erträge ab. Wer jedoch über einen langen Anlagehorizont verfügt, kann sich ruhig auch an Immobilien oder Aktien trauen. Gerade Aktiensparpläne ermöglichen einen Einstieg an der Börse ab 25 Euro. Damit profitiert man langfristig von der wachsenden Weltwirtschaft und Wohlstand. Auch Sparpläne für ETF, also breit aufgestellte Aktienfonds, bieten Möglichkeiten schon mit wenig Einsatz breit diversifiziert investiert zu sein. Diese ermöglichen dem Anleger nämlich in verschiedenen Sparten gleich Anteile an mehreren Unternehmen zu erwerben.

Diese Tipps können ein Anhaltspunkt geben wie man sich schrittweise an das Sparen und bilden von Rücklagen herantastet. Stellen sich die ersten Erfolge ein, dann kommt auch Freude auf und das Sparen kann womöglich sogar Spaß machen. Eines zumindest ist sicher: Die Rücklagen geben einen Sicherheit und beruhigen bei der nächsten unvorhergesehenen Ausgabe.

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