7 Gründe, warum du immer Pleite bist

7 Gründe, warum du immer Pleite bist

6. Juni 2020 Aus Von checkdasmal
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Du fragst dich, warum am Ende des Geldes so viel Monat übrig bleibt? Keine Sorge, du bist nicht allein. Aber wenn du dir dieser Spruch jeden Monat wie ein Mantra wiederholst, dann sollst du dir eine Lösung überlegen. Die chronische Pleite ist immer eine Kombination aus mehreren Fehlern, die sich mit ein bisschen Mühe und Organisation beheben lassen. Schließlich möchtest du in deinem Leben weiterkommen.

Kein Sparziel ist die Mutter aller Gründe des monatlichen Geldproblems. Wenn du kein Ziel hast, fehlt dir die Motivation deine Einnahmen und Ausgaben besser zu organisieren. Überlege dir, was du am liebsten mit Geld machen würdest, wage es, dir auch größere Träume zu setzen, wie ein Strandhaus im Miami oder eine Weltreise. Klingt verrückt aber wenn du es schaffst? Es gibt verschiedene Möglichkeiten klein anzufangen. Eins der berühmtesten ist die 52-Wochen-Challenge. So kommen 1378 Euro im Jahr in dein Sparbuch. Aber es gibt auch weitere, die dich nicht mit einem fixierten Betrag verbinden, wie die 2 Euro Methode. Bei jedem dieser beiden Modelle ist der Betrag nicht so groß, dass du sein Fehlen in deinem Geldbeutel merkst, aber groß genug, um gut zu sparen.

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Ein Budget bietet dir eine Übersicht deiner tatsächlichen Kosten. Meistens hast du diese nicht, sonst würde es Ende des Monats nicht so trüb aussehen. Ein maßgeschneidertes Budget kannst du dir allein auf Excel erstellen, ohne dass du ein Mathespezialist bist. Eine ausgeklügelte Version, mit geplanten und tatsächlichen Ausgaben und die Differenzen zwischen den beiden, welche sich aus deinem Kaufverhalten ergeben, lässt dich bereits nach dem Ende eines vollen Monats sehen, wo alles tatsächlich hinkommt. Lege dir ein Budget für alle Ausgaben fest und versuche es einzuhalten. Wichtig ist, dass du alles nach Kategorie einträgst und die berühmte Kategorie „nicht geplant“ nicht vergisst. Apps für das Handy können dabei auch gut helfen.

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Ein Budget zeigt häufig, dass ein weiterer Grund zur chronischen Pleite die hohen fixen Kosten sind. Diese beinhalten die Miete, den Strom und das Handy- und Internetvertrag und alle Ratenzahlungen – Kredite, Leasing, Versicherungen. Letztere sind meistens diese, die das größte Loch im Konto darstellen, weil es meistens kleinere Beträge sind, welche aber gesammelt wenig Raum für sonstige Ausgaben lassen.

In diesem Sinne bietet das eigene Auto ein gutes Beispiel und gleichzeitig ein wichtiger Grund geldlos zu sein. Die allgemeine Ausrede zum täglichen Fahren ist, dass die Monatskarte die Benzinkosten übersteigt. Meistens stimmt das. Somit fangen deine Kosten aber erst an. Du brauchst ein Parkplatz, zahlst monatlich die Versicherung, die Steuer, die Leasingraten oder Reparaturen. Auch bei niedrigeren Kosten kommst du leicht zum dreistelligen Bereich. Überlege dir, warum du dein Auto wirklich brauchst. Gibt es gute Verkehrsanbindungen in die Arbeit? Gibt es Lebensmittelgeschäfte in deiner Nähe? Fährst du sonst irgendwohin, wo du auch mit der Bahn fahren kannst? Wenn die Antwort „ja“ lautet, dann könnte es beim Auto auch ein Sparpotenzial haben. Du kannst es nur für den Sommerurlaub anmelden oder gar davon verzichten. Für alles andere ist die Infrastruktur gegeben und Carsharing Modelle sind auch am Markt.

Rabattgutscheine helfen dir, Geld zu sparen, aber auch auszugeben. Das betrifft sogar die notwendigen Lebensmittelkäufe. Ständig gibt es Rabattsticker oder ganze Hefte mit Ermäßigungen vom Verkaufspreis. Um diese zu erhalten, musst du meistens bestimmten Umsatz produzieren. Bevor du das merkst, hast du dann mehr ausgegeben, als du vorhattest. Auch wenn die Rabatte nur für bestimmte Produkte gelten, wie viel Mal hast du NUR diese Produkte gekauft? Wie viel Mal hast du sie gekauft, weil du sie wirklich brauchst und nicht, weil du kostengünstig deine Vorräte auffüllen möchtest? Für diesen Fall hilft der Gedanke, dass du ohne alle Angebote, die du nicht nimmst, immerhin 100% sparst.

Das Gleiche gilt für die Sachen, die du nicht brauchst. Seien es Kleider, Dekorationen oder das nächste Küchenkleingerät, nimm dir Zeit zu überlegen. Die Spontankäufe belasten dein Konto mehr, als du denkst. Schließlich sind es meistens Wünsche, welche dein Leben erleichtern, oder welche du dir einfach gönnen möchtest. Gönne dir stattdessen mehr Puffer für deine Träume und die Zeit wird dir zeigen, dass du vieles nicht gebraucht hast.

Wenn du von jedem Tipp was gespart hast, hast du sicherlich mehr, um dich deiner Freizeit zu widmen. Die Verlockung des Gesellschaftslebens ist allerdings auch groß. Einmal lecker essen gehen mit ein paar Getränken dazu, kann dir leicht 30 Euro kosten. Das ist auch in Ordnung so. Wenn das aber zu oft vorkommt, oder es dein Budget doch nicht erlaubt, musst du nicht deswegen auf deinen Freunden verzichten. Eine Kühltasche, eine Kiste Bier, dein Handy und die Natur reichen aus – mach ein Picknick daraus. Mit den richtigen Freunden geht es um die gemeinsame Zeit und nicht um das Geld.

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