Geld sparen mit der 60-10-30 Regel

Geld sparen mit der 60-10-30 Regel

24. Mai 2021 Aus Von checkdasmal
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Kapital aufbauen und Geld sparen sowie vielleicht ein Vermögen aufbauen ist auch bei geringem Einkommen möglich und kann sehr gut funktionieren. Mit der sogenannten 60-10-30 Regel haben die Anleger am Ende des Monats immer noch ausreichend Geld übrig, ohne sich großartig beschränken zu müssen. Diese moderne Formel hilft dabei, die persönlichen Ausgaben und den Stand des Girokontos besser im Blick zu haben und vorsätzlicher zu wirtschaften. Dazu ist Selbstdisziplin sowie eine konsequente Planung nötig. Nebenher bauen sich die Anleger ein sehr gutes finanzielles Polster für Notfälle oder sogar für das Alter auf.

Geld sparen mit der 60-10-30 Regel

Was genau ist die 60-10-30-Regel?

Geldsparen ist generell mit einem Konsumverzicht verbunden. Generell gibt es aber Strategien zum Sparen, bei welchen sich der Anleger sich zwischendurch auch einmal etwas gönnen darf. Dies ist mit der 60-10-30-Regel sehr gut möglich. Viele Sparer sind von diesem Modell überzeugt, mit welchem sich schon viele Experten lange befasst haben.

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Geld an die Seite legen und dabei ein kleines Vermögen ansammeln – das klingt für viele Menschen sehr gut. Aber die meisten scheitern vor allem daran, die eigenen Pläne in die Praxis umzusetzen und diese für lange Zeit durchzuhalten. Dies liegt eventuell daran, dass die Anleger die richtige Methode zum Sparen noch nicht erkannt haben. Strategien zum Sparen gibt es generell viele und eine mögliche Methode ist die 60-10-30-Regel. 60 Prozent für feste Kosten wie Miete, 30 für ein angenehmes Leben wie ein Restaurantbesuch und 10 Prozent für das Sparen. Dies ist eine allgemeine Regel, die im Finanzbereich schon lange bekannt ist.
Die Regel ist für viele vor allem in der gegenwärtigen Zeit eher unrealistisch, denn in einigen Städten werden bereits 60 Prozent des Einkommens für die Miete gezahlt. Dies betonen die Experten immer wieder.

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Die Zusammensetzung der 60-10-30-Regel

Die Fixkosten betragen in dieser Regel 60 Prozent. Dies sind die bedeutendsten Posten der Grundausgaben, welche jeden Monat zu zahlen sind. Dies sind Miete, Versicherungen, Strom, Kosten für Unterhalt und Tanken für das Auto, Rechnungen für Telekommunikationsverträge oder für Lebensmittel. Die Sparer müssen genau ausrechnen, was diese dafür genau brauchen und ob dabei Einsparungen denkbar sind. Beispielsweise betrifft dies einen Umzug bei einer zu hohen Miete oder Einsparungen bei den Versicherungs- oder Stromkosten. Dabei helfen meistens Preisvergleichsportale. Das wichtigste Ziel ist, dass die Sparer für die Grundausgaben nicht mehr als 60 Prozent des vorhandenen Netto-Gehalts zahlen müssen.

Der Sparanteil der Regel beträgt 10 Prozent. So bleiben den Anlegern noch 10 Prozent ihres Gehalts zum Sparen, welche nicht eingeplant sind. Dies ist generell das Vorhaben. Dieser Anteil dient dem Anleger als Rücklage für mögliche Notfälle oder zum Aufbau des Kapitals. Auch für einen Immobilienkauf oder die private Altersvorsorge kann dieser Teil gebraucht werden. Genauso können die Sparer damit ein laufendes Darlehen zurückbezahlen und die vorhandenen Schulden tilgen. Die Rückzahlung hat auf jeden Fall immer einen Vorrang vor den Zielen des Sparens. Erst dann, wenn die Schulden getilgt worden, ist es zweckmäßig, Geld zu sparen. Wer aber beachtlich spart, kann sich künftig viel mehr leisten.

Die Kosten für persönliche Bedürfnisse betragen laut der Regel 30 Prozent. Zu dieser Kategorie gehören sämtliche Ausgaben, welche nicht unbedingt lebensnotwendig sind, den Menschen aber das Leben verschönern oder dazu beitragen, am Leben aktiv teilzuhaben. Sie werden aus diesem Grund als Freizeitausgaben bezeichnet. Dazu gehören beispielsweise Reisen, Restaurantbesuche, Shopping, kulturelle Hobbys, Aktivitäten oder Unterhaltungselektronik. Wofür die Sparer dieses Geld ausgeben, entscheiden diese natürlich ganz allein. Trotzdem sollten diese die Ausgaben immer gut im Blick haben und regelmäßig Buch führen. Mehr als 30 Prozent des persönlichen Einkommens dürfen allerdings pro Monat nicht überschritten werden.

Warum funktioniert die 60-10-30 Regel so gut?

In der Tat lässt sich mit dieser Methode, die von dem bekannten Pareto-Prinzip hergeleitet ist, schon nach kurzer Zeit ein achtbares Kapital aufbauen. Gleichzeitig werden die Schulden vermindert. Zugleich haben die Sparer ihre Ausgaben und Einnahmen und auch die monatlichen Kosten besser im Blick als vorher. Die so erzielten schnellen Erfolge begründen die Sparer noch zusätzlich und so können diese mit der Regel mögliche finanzielle Engpässe optimal meistern. Dies funktioniert allerdings nur, wenn sich die Anleger ebenso schlüssig wie beherrscht an die Aufteilung des eigenen Einkommens halten. Oftmals hilft es, wenn diese die 10 Prozent auf ein separates Sparkonto mithilfe eines Dauerauftrags überweisen.

Generell ist das das Vorgehen bei manchen Einkommen nicht immer einfach. Es kann jedoch gelingen, indem die Sparer die 60-10-30 Regel zum Anlass nehmen, die eigenen Ausgaben einer genauen Kontrolle unterziehen. Womöglich leben diese oftmals über den Verhältnissen oder müssen an einigen Stellen die Kosten vermindern. Wer jedoch sein Geld zurücklegen und Kapital für die Zukunft ansparen möchte, der kommt in aller Regel am Konsumverzicht in der Zukunft nicht mehr vorbei.

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