Mit dem 7-Konten-Modell zu mehr Vermögen

Mit dem 7-Konten-Modell zu mehr Vermögen

10. Juni 2020 Aus Von checkdasmal
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Wer nachhaltig ein Vermögen aufbauen möchte und damit nicht nur einen Notgroschen für schlechte Zeiten zu haben, sondern womöglich sogar passives Einkommen zu generieren, der sollte dazu mehr Geld einnehmen als ausgeben. Ein effektiver Weg dazu ist neben der Erhöhung des persönlichen Einkommens, auch die Sparrate zu erhöhen. Wer schon früh damit anfängt sich mit seinen Finanzen zu beschäftigen, Kontrolle über die Einnahmen und Ausgaben hat, dem stehen alle Tore zur finanziellen Freiheit offen.
Eine effektive Möglichkeit Kontrolle und Übersicht über seine Einnahmen zu bekommen bietet das so genannte 7-Konten-Modell. Dieses dient primär dazu den unterschiedlichen Bereichen des Lebens ein Limit zu setzen und so das Geldsparen zu vereinfachen.
Im Folgenden sollen die 7 verschiedenen Gruppen aufgezeigt und kurz erläutert werden. Grundlage ist hierbei, dass alle monatlich zur Verfügung stehenden Einnahmen zu einem gewissen Prozentsatz auf die verschiedenen Bereiche aufgeteilt werden.
Die Gruppierung der Bereiche sowie deren prozentuale Verteilung kann natürlich von Mensch zu Mensch, je nach Lebenssituation, unterschiedlich ausfallen.

Das Lebenshaltungskonto – 40 Prozent der Einnahmen

Kommen wir direkt zum größten Konto des Modells – das Lebenshaltungskonto beinhaltet alle anfallenden monatlichen Fixkosten wie Miete, Betriebskosten, Lebensmitteleinkäufe, Internet- und TV-Gebühren, Versicherungsbeiträge, Handyverträge etc.
Natürlich besteht in diesem Sektor auch das größte Einsparpotential. Zum Beispiel kann bei den Fixkosten wie Strom, Internet oder Handy durch einen Anbietervergleich und –wechsel schnell bares Geld gespart werden. Zudem sollten auch alle bestehenden Abonnements Netflix, Maxdome und weitere Verträge wie beispielsweise der fürs Fitnessstudio unter die Lupe genommen werden. Auch vorausschauendes Einkaufen von Tages- oder Wochenangeboten kann dabei helfen den Geldbeutel zu schonen und mehr Geld zu sparen.
Das tückische bei den Lebenshaltungskosten ist, dass der Betrag nur monatlich betrachtet wird. Rechnet man ihn aber aufs Jahr hoch, so fällt dies schon deutlicher ins Gewicht. Dennoch gilt als guter Anhaltspunkt, dass für die Lebenshaltungskosten rund 40% der Einnahmen verplant werden sollten.

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Das Vergnügungskonto – 10 Prozent der Einnahmen

Wer fleißig spart soll dennoch Spaß haben. Also gehört auch ein Teil der Einnahmen für Vergnügungen verplant. Je nach persönlichen Interesse kann das Geld für Reisen, Konzerttickets, Kinokarten oder ähnliches zurückgelegt werden. Was einem Vergnügen bereitet muss jeder selbst wissen. Je nachdem wie teuer das Hobby ist, sollten ihr 10 Prozent als Anhaltspunkt dienen.

Das Bildungskonto – 10 Prozent der Einnahmen

Dieses Konto ist besonders wichtig, ermöglicht es einem doch die Investition in sich selbst, in das Humankapital. Wer sich weiterbildet und bessere Qualifikationen mitbringt, der kann in der Firma aufsteigen und erzielt damit höhere Gehälter und somit Einnahmen. Dieses Konto trägt also unweigerlich zur absoluten Höhe der zur Verfügung stehenden Gesamteinnahmen bei.

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Das Investmentkonto – mindestens 10 Prozent der Einnahmen

Dieses Konto ist im Hinblick auf das eingangs erwähnte passive Einkommen besonders hervorzuheben. Je nach Verdienst und Lebenslage kann dieses auch auf 20 Prozent oder mehr erhöht werden. Wie der Name vermuten lässt dient es dem Aufbau von Investmentkapital. In was das Kapital letztendlich investiert wird hängt vom Kapital und der eigenen Risikoaffinität. So kann es beispielsweise für die Investition in Immobilien, Immobilienfonds, Crowdinvestments für Immobilienfinanzierungen oder auch Aktien verwendet werden. Wichtig ist hier jedoch, dass man stets einen langen Anlagehorizont zur Renditebetrachtung vorsieht und das Geld wirklich nicht anderweitig verplant.

Das Visionskonto – 10 Prozent der Einnahmen

Das Visionskonto ist im Prinzip die Vereinigung von mehreren hier schon genannten konnten. Jedoch gilt es eher für größere Visionen, die man hat, beispielsweise das neue Auto oder die Reise die man schon immer machen möchte.

Das Generationenkonto – 10 Prozent der Einnahmen

Diesen Begriff kennt man auch von der Politik, wird doch das gesetzlichen Rentensystem gerne mit dem Generationenvertrag in Verbindung gebracht. Dieses Konto aber gilt für die eigene Familie als Absicherung. Ob für die Eltern als Notgroschen, für die Kinder als Start oder sogar für die Enkelkinder, dieses Konto dient ganz allein dem Aufbau des finanziellen Rückhalts der Familie.

Das Spendenkonto – 10 Prozent der Einnahmen

Geben ist seliger als nehmen, getreu diesem Motto sollte man auch immer etwas für Spenden auf die hohe Kante legen. Ob es nun für das örtliche Tierheim, die Kinderklinik, Krebsforschung oder das kleine Geschenk für einen Menschen in einer misslichen Lage ist, wichtig ist auch hierfür immer etwas beiseite zu legen.

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